Das Jahr 2026 wird ein richtungsweisendes Jahr für die deutsche Energiepolitik und den Gebäudesektor. Zahlreiche regulatorische und politische Veränderungen stehen an oder greifen, die direkte Auswirkungen auf Eigentümer, Unternehmen und Energieberater:innen haben. In diesem Umfeld ist professionelle Energieberatung nicht „nice to have“, sondern geschäfts- und entscheidungsrelevant.
- Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
Die Bundesregierung plant eine Reform des umstrittenen „Heizungsgesetzes“ im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes, um es technologieoffener und flexibler zu machen – mit neuen Anforderungen und Investitionsentscheidungen für Eigentümer und Unternehmen. Die genaue Ausgestaltung wird 2026 entscheidend sein. - Kommunale Wärmeplanung wird verbindlich
Bis spätestens Mitte 2026 müssen größere Städte verbindliche Wärmepläne vorlegen. Diese Vorgaben bestimmen, wo Wärmenetze, erneuerbare Wärmequellen oder Sanierungszonen entstehen. Eigentümer, Planer und Energieberater/innen müssen diese Pläne berücksichtigen, um Investitions- und Sanierungsprojekte rechts- und wirtschaftlich sicher umzusetzen. - Energie-Sharing als neues Marktsegment
Ab Juni 2026 tritt „Energy Sharing“ im EnWG in Kraft: Private Erzeuger und kleine Unternehmen können Strom aus erneuerbaren Anlagen gemeinsam nutzen und teilen – ein völlig neues Business- und Beratungsthema für Energieberater/innen! - EU-Richtlinien und nationale Umsetzung
EU-Gesetze wie die Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) müssen bis Mai 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden. Diese Vorgaben verschärfen Anforderungen an Renovierung, Abwärmenutzung und Energieeffizienz von Gebäuden und öffnen gleichzeitig neue Beratungs- und Förderfelder. - EEG-Reformen und erneuerbare Ausbauziele
Erneuerbare Energien dominieren inzwischen den Strommix; die anstehende EEG-Novelle soll Rahmen und Vergütungssystem weiter anpassen. Ausbauziele, Marktintegration und Vergütungslogiken verändern sich und damit auch die Chancen und Risiken für Projektierer, Betreiber und Nutzer.
Warum Energieberater/innen 2026 unverzichtbar sind
✔ Regulatorische Komplexität steigt: neue Gesetze, Richtlinien und kommunale Vorgaben erfordern aktuelles Know-how.
✔ Förder- und Finanzierungslandschaft ändert sich laufend: ohne Expertenwissen drohen Förder- und Wirtschaftlichkeitsverluste.
✔ Gebäude und Energiekonzepte werden strategisch: Energieberatung ist nicht nur Technik, sie ist Risiko- und Investitionsmanagement.
✔ Neue Marktsegmente entstehen: von Wärmeplanung über Energie-Sharing bis Effizienzstrategien.
✔ Unsicherheit und politische Debatten bleiben: klare, unabhängige Beratung schafft Vertrauen und Orientierung.
Energieberatung ist ein strategischer Baustein für eine klimaneutrale, wirtschaftlich tragfähige Zukunft.
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