Aktionsprogramm zur Kreislaufwirtschaft

Mit dem neuen Aktionsprogramm zur Kreislaufwirtschaft rückt ein Thema stärker in den Mittelpunkt, das für Energieberaterinnen und Energieberater in den kommenden Jahren fachlich immer wichtiger wird: der Umgang mit Materialien, Ressourcen und Lebenszyklen. Denn Energieberatung endet längst nicht bei Dämmwerten, Heiztechnik und Fördermitteln.

Warum? Weil Energieeffizienz und Ressourceneffizienz zusammengehören.

Ein Gebäude ist energetisch relevant, bevor die erste Kilowattstunde verbraucht wird. Baustoffe, technische Anlagen, Dämmmaterialien, Speicher, Photovoltaik-Komponenten, Wärmepumpen, Lüftungstechnik: Alles hat einen Rohstoff-, Energie- und CO₂-Rucksack. Wer künftig seriös berät, muss stärker verstehen, wie langlebig, reparierbar, recyclingfähig und dokumentierbar diese Lösungen sind.

Die dena beschreibt Kreislaufwirtschaft als Zukunftsstrategie für energieintensive Industrien. Stahl, Kunststoff und Zement spielen auch im Gebäudebereich eine zentrale Rolle. Wenn diese Wertschöpfungsketten klimafreundlicher und unabhängiger werden sollen, betrifft das unmittelbar Planung, Sanierung und Beratung.

Das Aktionsprogramm der Bundesregierung setzt neue Impulse: mehr Recycling, mehr digitale Materialinformationen, mehr Wiederverwendung, mehr öffentliche Nachfrage nach kreislauffähigen Produkten. Für Energieberater bedeutet das: Die Beratung wird breiter. Es geht zunehmend um Lebenszykluskosten, Materialpässe, graue Emissionen, Sanierungsstrategien und eine realistische Bewertung von Maßnahmen über den gesamten Nutzungszeitraum.

CorConsult Energie begleitet Energieberaterinnen und Energieberater dabei, fachlich am Ball zu bleiben mit Weiterbildungen und Zertifizierungen, die aktuelle Entwicklungen einordnen und für die Beratungspraxis nutzbar machen.

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